Häufig gestellte Fragen Get Ready for Brexit

Unsere häufig gestellten Fragen behandeln die niederländische Hafenlösung für den Brexit und die Folgen des Brexit für Ihre Transporte. Die Folgen in anderen (Teil-)Bereichen sind ebenso gravierend. Lesen Sie deshalb auch die FAQ-Seiten unserer Initiatoren unten auf dieser Seite.

Hervorgehobene Fragen

Sie machen eine Zollerklärung bei der Zollbehörde. Darin teilen Sie mit, welche Waren Sie transportieren. Bevor Sie eine Zollerklärung abgeben können, brauchen Sie eine EORI-Nummer. Dies ist eine Identifikationsnummer, die Ihr Unternehmen einmalig bei der Zollbehörde anfordern muss, sodass Sie dort bekannt sind. Nachdem Sie eine Zollerklärung abgegeben haben, bekommen Sie von der Zollbehörde eine individuelle Nummer (z.B. Movement Reference Number = MRN) für die eingereichte Sendung zugeteilt.

Diese Dokumentnummer der Zollbehörde brauchen Sie, um über Portbase die Zolldokumente beim Terminal voranzumelden. Bei Portbase verknüpfen Sie die Zollangaben (MRN) mit den benötigten Logistikangaben (welcher LKW/Container/Trailer, welches Terminal, welche Zeiten etc.). Durch Ihre Voranmeldung über Portbase sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Zollformalitäten automatisch auf dem Terminal erledigt werden. So kann Ihr Transport ohne Aufenthalt stattfinden.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Pflanzen und pflanzlichen Produkten achten müssen.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Tieren und tierischen Produkten achten müssen.

Kontrollieren Sie vor der Abfahrt den Status Ihrer Zolldokumente auf dem Terminal mithilfe der Portbase-Dienste Import Status und Track & Trace.

Brexit allgemein

Da Großbritannien (GB) aus der Europäischen Union (EU) ausgetreten ist, entsteht (nach dem aktuellen Übergangszeitraum) eine Grenze und es müssen Zollformalitäten beachtet werden. Dies beinhaltet automatisch, dass Parteien in der Logistikkette voneinander abhängig werden. Mit den Informationen des einen muss ein anderer seine nächsten Schritte unternehmen. Der Exporteur oder Importeur muss eine Zollerklärung bei der Zollbehörde machen. Das ist der erste Schritt. Ohne Zollerklärung kann die Voranmeldung von Zolldokumenten beim Terminal nicht stattfinden und die Waren – und somit auch der Fuhrunternehmer – bleiben definitiv vor der Grenze stecken. Sie können es mit dem Online-Checkin am Flughafen vergleichen. Vor dem Einchecken müssen Sie erst ein Ticket gebucht haben. Mit der Ticketnummer können Sie sich vorab einchecken, sodass dies bei Ihrer Ankunft am Flughafen bereits digital erledigt ist und Sie ohne Verzögerung durchgehen können.

Wenn der Übergangszeitraum doch noch verlängert wird, ändert sich nichts an der Situation. Dann werden trotzdem in der Zukunft Zollformalitäten bei Im- und Exportgeschäften mit Großbritannien entstehen. Die Unternehmen müssen die Anschlusskosten an Portbase als eine No-regret-Maßnahme betrachten, denn die Zollformalitäten werden eine Rolle spielen, jetzt oder in der Zukunft.

Niederländische Hafenlösung

Wenn jeder in der Kette sich verantwortlich fühlt, wird die Abfertigung zu und von den Häfen effizienter. Dies trägt zur Zuverlässigkeit bei. Wir sehen das bereits im Deepsea-Containertransport, in dem die gleiche Lösung bereits seit Jahren für einen hervorragend laufenden Logistikprozess sorgt.

Die niederländischen Häfen sind durch Get Ready for Brexit perfekt auf die Zollformalitäten, die durch den Brexit entstehen, vorbereitet. Voraussetzung ist jedoch, dass alle Parteien in der Logistikkette mitmachen und in gegenseitiger Absprache immer rechtzeitig die korrekten Aktionen Richtung Zollbehörde und Portbase unternehmen.

Die Häfen und Behörden kommunizieren bereits seit geraumer Zeit, dass sich die Unternehmen vorbereiten müssen. Rechtzeitige Vorbereitung ist für jeden eine essenzielle eigene Verantwortlichkeit. Je nach der speziellen Situation kostet es Portbase auch einige Zeit, die Unternehmen anzuschließen. Unternehmen, die sich entscheiden, doch zu warten, haben das Risiko, dass sie nach Ende des Übergangszeitraums nicht über die niederländischen Häfen importieren und exportieren können.

Nein.

Alle Parteien in der Kette sind voneinander abhängig. Mit dem Ziel, ein Chaos an der Grenze zu vermeiden, wurde unter der Bezeichnung „Get Ready for Brexit“ ein breites Kooperationsbündnis geschmiedet. Nur wenn alle Parteien in der Kette zusammenarbeiten und ihre Verantwortung wahrnehmen, können Aufenthalte vermieden werden.
Die kettenweite Lösung wurde gemeinsam auf Initiative von Portbase und den Interessenorganisationen Transport en Logistiek Nederland (Fuhrunternehmer), FENEX (Spediteure), evofenedex (Importeure und Exporteure) und Deltalinqs (Hafenunternehmer) entwickelt. Auch alle Fährgesellschaften, eine große Zahl von Shortsea-Terminals, die Koninklijke Vereniging van Nederlandse Reders (KVNR), die NIWO, die Alliantie Douane Software (ADS), die niederländische Zollbehörde, die Hafenbehörde Rotterdam und Port of Amsterdam haben daran mitgearbeitet.

Mit Fährgesellschaften, Shortsea-Terminals, Interessenorganisationen, der Hafenbehörde Rotterdam, Port of Amsterdam und der Zollbehörde wurde nach einer einheitlichen Lösung für die Abwicklung von Zollformalitäten, die durch den Brexit entstehen, gesucht. Der einzige Weg dorthin, erwies sich als digitale Lösung. Portbase hat mit seiner existierenden Arbeitsweise für den Deepsea-Containertransport diese digitale Lösung bereits zur Verfügung. Ohne eine digitale Lösung würde die Abwicklung von Zollformalitäten viel Zeit kosten und zu langen Warteschlangen bei Terminals und auf den Zufahrtswegen führen. Dies würde die Unternehmen ein Vielfaches von dem kosten, was sie jetzt für den Anschluss an diese Arbeitsweise bezahlen müssen.

Die „digitale Grenze“ von Portbase führt dazu, dass die Zollbehörde nicht von Hand überprüfen muss, ob die Zollformalitäten eingehalten wurden, wenn alle Parteien mitmachen und sich an die Vereinbarungen halten. Dadurch verläuft der Transport über die niederländischen Häfen viel schneller. Die Parteien können die gesetzlichen Zollverpflichtungen einfacher erfüllen und wissen im Vorfeld, ob die „Schranke“ an der Grenze geöffnet ist.

Das Konzept einer „digitalen Grenze“ ist nicht neu. Bei den Deepsea-Containerterminals werden Zollformalitäten bereits seit Jahren über Portbase automatisiert abgewickelt, und diese „digitale Grenze“ funktioniert zur Zufriedenheit aller beteiligten Parteien. Alle Informationen sind den Sendungen voraus: Auf den Terminals gibt es keine Verzögerungen oder Staus. Die Vorgehensweise im Deepsea-Containertransport war die Blaupause für das Vorgehen im Fähr- und Shortsea-Transport, wobei Portbase eine zentrale Rolle spielt.

Um die kettenweite Lösung für die niederländischen Häfen zu nutzen, müssen Unternehmen gemeinsam mit ihren Kettenpartnern 5 Schritte durchlaufen. Die Fährterminals haben entschieden, dass der Fahrer ohne die Voranmeldung von Zolldokumenten über Portbase keinen Zugang bekommt und die Ladung somit nicht transportiert werden kann. Auch die meisten Shortsea-Terminals handhaben diese Vorgehensweise. Nur auf diese Weise kann die „digitale Grenze“ funktionieren und sorgt für eine schnellere Abwicklung im Vergleich zu zeitraubenden Kontrollen von Hand.

Es wurde eine Vorgehensweise entwickelt, die auf der 100%ig digitalen und automatisierten Abwicklung von Zollformalitäten, mit einer optimalen Wiederverwendung von Daten beruht. In dem Prozess sind alle Informationen der Ladung voraus, sodass die nächste Partei in der Kette rechtzeitig über die benötigten Daten verfügt. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr entsteht ein einziger digitaler Zugang (über Portbase) für alle Terminals, was zu einer zentralen Arbeitsweise für jeden führt. Auf diese Weise ist eine intelligente Aufsicht durch die Zollbehörde möglich, mit minimalem Eingriff in den logistischen Ablauf (die digitale Grenze).

Die Zollbehörde führt risikobezogene Kontrollen durch. Sie überprüft dabei, ob die Formalitäten eingehalten wurden (z.B. gibt es eine Ausfuhranmeldung, ansonsten darf die Sendung nicht weg).
Die Lösung wird also nicht zu weniger Kontrollen führen. Grundsätzlich führt die niederländische Zollbehörde intelligente Kontrollen mit minimalem Eingriff in die Logistikkette durch, wobei sie davon ausgehen, dass alle Formalitäten erfüllt sind. Der durch Get Ready for Brexit automatisierte Prozess in den Häfen macht dies möglich.

NVWA*

*Niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Pflanzen und pflanzlichen Produkten achten müssen.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Tieren und tierischen Produkten achten müssen.

Zollbehörde

Sie können eine EORI-Nummer nur selbst zusammenstellen, wenn Sie Ihre Steuererklärung in den Niederlanden machen. Wenn Sie Ihre Steuererklärung im Ausland machen, müssen Sie eine EORI-Nummer anfordern. Wenn Sie wegen des Brexit Ihre Steuererklärung außerhalb der Niederlande machen, müssen Sie eine EORI-Nummer anfordern.

Nach dem Brexit verlieren alle GB EORI-Nummern ihre Gültigkeit für die Verwendung in der EU. Ein britischer Kunde muss dann eine EU EORI-Nummer haben. Befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens demnächst außerhalb der EU, kann man zum Anfordern ein spezielles Formular nutzen. Die Abteilung innerhalb der Zollbehörde, die diese Anfragen bearbeitet, wartet bis sie die EORI-Nummer erteilen darf (im Prinzip dann, wenn die GB EORI-Nummern ihre Gültigkeit verlieren, da man nur eine gültige EORI-Nummer in der EU haben darf).
Achtung! Die EORI-Anfrage wird schneller bearbeitet, wenn das Unternehmen bereits eine niederländische Steuernummer hat. Der Kunde kann diese im Vorfeld über dieses Formular anfordern.

Bei einem harten Brexit müssen Unternehmen aus der EU eine EORI-Nummer in Großbritannien anfordern, um dort einführen zu dürfen. Großbritannien hat sich dafür entschieden, das Prinzip „EORI-Nummer“ beizubehalten. Dies ist eine GB EORI-Nummer. Diese britischen EORI-Nummern können nur in britischer Software und nicht in EU-Software verwendet werden, da diese Nummer in der EU nicht mehr gültig sind. Dies ist also völlig unabhängig von der EORI-Nummer, die der Kunde in der EU haben muss, um Handel innerhalb der EU zu treiben.

Kontrollieren Sie als erstes hier, ob es nicht schon eine EORI-Nummer gibt. Die EORI-Nummer wird von der USt.-Nummer abgeleitet. Auf dieser Seite kann also die USt.-Nummer eingegeben werden, ohne B01.

Auf dieser Seite der Finanzbehörde finden Sie 2 Antragsformulare: eines für die Anforderung einer EORI-Nummer für Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden und eines für die Anforderung einer EORI-Nummer für Unternehmen mit Hauptsitz außerhalb der Europäischen Union.
Achtung! Es ist wichtig, dass dieses Formular digital ausgefüllt wird. Außerdem kann eine EORI-Nummer nicht für eine steuerliche Einheit erteilt werden, für zugrunde liegende Einheiten ist dies jedoch möglich. Das Unternehmen muss auch eine gültige Rechtsform haben.

Die EORI-Nummer wird innerhalb von 3 Werktagen erteilt. Der Bescheid wird innerhalb einer Woche verschickt. Wenn der Kunde in der Zwischenzeit die EORI-Nummer kontrollieren möchte, ist dies auf dieser Seite möglich.

Achtung! Diese Laufzeit gilt nur für Unternehmen, die bereits eine Steuernummer in den Niederlanden haben. Wenn der Kunde noch keine Steuernummer in den Niederlanden hat, beträgt die Laufzeit im Schnitt 2 Wochen.

Die Zollbehörde führt risikobezogene Kontrollen durch. Sie überprüft dabei, ob die Formalitäten eingehalten wurden (z.B. gibt es eine Ausfuhranmeldung, ansonsten darf die Sendung nicht weg).
Die Lösung wird also nicht zu weniger Kontrollen führen. Grundsätzlich führt die niederländische Zollbehörde intelligente Kontrollen mit minimalem Eingriff in die Logistikkette durch, wobei sie davon ausgehen, dass alle Formalitäten erfüllt sind. Der durch Get Ready for Brexit automatisierte Prozess in den Häfen macht dies möglich.

Zugang Terminal

1) Buchung ist nicht beim Fährterminal bekannt:

  • Lassen Sie überprüfen, ob die Buchungsnummer korrekt ist.
    • Buchungsnummer nicht korrekt? Lassen Sie über Portbase die Voranmeldung der Zolldokumente beim Terminal korrigieren.
    • Buchungsnummer korrekt? Lassen Sie Kontakt zu Portbase aufnehmen, unter servicedesk@portbase.com.

2) Es wurde keine Zollerklärung bei der Zollbehörde eingereicht:

  • Lassen Sie nachträglich eine Zollerklärung bei der Zollbehörde einreichen.
  • Lassen Sie anschließend die Zolldokumente elektronisch über Portbase beim Terminal anmelden.

3) Die Zolldokumente wurden nicht oder unkorrekt über Portbase beim Terminal angemeldet:

  • Lassen Sie nachträglich die Zolldokumente elektronisch über Portbase beim Terminal anmelden.

4) Sie haben keinen gültigen Ausweis:

  • Nehmen Sie Kontakt zum Konsulat oder zur Botschaft Ihres Heimatlandes auf.

Kontrollieren Sie vor der Abfahrt den Status Ihrer Zolldokumente auf dem Terminal mithilfe der Portbase-Dienste Import Status und Track & Trace.

Zolldokument voranmelden

  • Kontrollieren Sie den Status Ihrer Meldung: Wenn der Status „abgelehnt“ (durch PCS oder Terminal) oder fehlgeschlagen lautet, dann wurde die Meldung nicht akzeptiert. Beseitigen Sie den Fehler und versenden Sie die Meldung erneut.
  • Kontrollieren Sie, ob die Dokumentnummer, der Dokumenttyp und die Container-/Sendungsnummer korrekt eingegeben wurden. Wenn dies nicht der Fall ist, geben Sie die richtigen Informationen erneut ein und schicken Sie die Mitteilung noch einmal ab.
  • Kontrollieren Sie, ob Sie das richtige Terminal eingegeben haben. Manchmal passiert es, dass Ladung im letzten Moment auf ein anderes Terminal ausweicht. Dies wird in Ihrer Notification Import Documentation nicht automatisch geändert.
  • Kontrollieren Sie in Cargo Information oder Import Status, ob Ihre Sendung oder Ihr Container entladen wurden. Bei einigen Terminals steht das Importdokument erst im Terminalsystem zur Verfügung, nachdem die Ladung in RTO aufgenommen wurde (= entladen auf den Kai).
  • Wenn alle Informationen korrekt sind, kann es eine (kurze) Störung beim Terminal oder dem PCS gegeben haben. Schicken Sie Ihre Meldung noch einmal ab.
  • Tipp: Nutzen Sie für die Fähr- und Shortsea-Terminals den Dienst Import Status, um das Vorhandensein und den Status des Importdokuments zu prüfen, bevor Sie Kontakt zum Terminal oder zu Portbase aufnehmen.

Das hängt von den jeweiligen Abläufen bei den Fährgesellschaften ab. Sobald sich Ihre Buchungsnummer ändert, muss die Voranmeldung Ihrer Zolldokumente über Portbase korrigiert werden.

Sie sind nicht autorisiert, den entsprechenden Dokumenttyp bei diesem Terminal zu verwenden. Kontrollieren Sie Ihren Terminalvertrag vor Nutzung des Dienstes Notification Import Documentation und passen sie ihn in Absprache mit der Abteilung Sales von Portbase an.

Sie machen eine Zollerklärung bei der Zollbehörde. Darin teilen Sie mit, welche Waren Sie transportieren. Bevor Sie eine Zollerklärung abgeben können, brauchen Sie eine EORI-Nummer. Dies ist eine Identifikationsnummer, die Ihr Unternehmen einmalig bei der Zollbehörde anfordern muss, sodass Sie dort bekannt sind. Nachdem Sie eine Zollerklärung abgegeben haben, bekommen Sie von der Zollbehörde eine individuelle Nummer (z.B. Movement Reference Number = MRN) für die eingereichte Sendung zugeteilt.

Diese Dokumentnummer der Zollbehörde brauchen Sie, um über Portbase die Zolldokumente beim Terminal voranzumelden. Bei Portbase verknüpfen Sie die Zollangaben (MRN) mit den benötigten Logistikangaben (welcher LKW/Container/Trailer, welches Terminal, welche Zeiten etc.). Durch Ihre Voranmeldung über Portbase sorgen Sie dafür, dass alle notwendigen Zollformalitäten automatisch auf dem Terminal erledigt werden. So kann Ihr Transport ohne Aufenthalt stattfinden.

Bevor Ladung im- oder exportiert werden kann, muss bei der Zollbehörde eine Ein- oder Ausfuhrerklärung eingereicht werden. Wenn diese Ein- oder Ausfuhrerklärung erledigt ist, müssen diese Unterlagen über Portbase beim Fähr- oder Shortsea-Terminal vorangemeldet werden. Wenn diese Formalitäten nicht erfüllt werden, kann der Fahrer seine Ladung nicht weitertransportieren.

Es gibt dann zwei Möglichkeiten:
1. Der Fahrer nimmt Kontakt zu seinem eigenen Planer oder Auftraggeber auf. Dieser muss sich darum kümmern, dass alles Notwendige erledigt wird.
2. Es wird Kontakt zu einem Unternehmen aufgenommen, das bereits an Portbase angeschlossen ist, z.B. ein Spediteur oder Zollagent, das die Meldungen übernehmen kann.

Siehe die „Anleitung Notification Import Documentation Hafen Rotterdam (NID)“ von der Zollbehörde. (Nur auf Niederländisch verfügbar)

Portbase

Nehmen Sie unter sales@portbase.com Kontakt zur Abteilung Sales von Portbase auf, um den Status Ihres Anschlusses zu kontrollieren. Bis Sie Ihre Login-Daten erhalten, können Sie eine andere Partei in Ihrer Kette darum bitten, für Sie die Zolldokumente über Portbase voranzumelden.

Gehen Sie auf www.pcs.portbase.com. Loggen Sie sich mit den erhaltenen Login-Daten ein.

Nein, wenn ein Unternehmen exportiert, nutzt es die Dienste Notification Export Documentation und Track & Trace Export. Die Nutzung dieser Dienste ist kostenlos, da die Terminals und Reedereien, mit denen dieser Exportprozess durchgeführt wird, diese Kosten übernehmen. Sie bezahlen jedoch einmalig € 249,50 (zzgl. MwSt.) Anschlusskosten.

Für den Dienst Notification Import Documentation gelten Abonnementskosten und Transaktionskosten. Die Abonnementskosten für die Nutzung über das Internet (also Login über das Internet über einen PC, Laptop oder Tablet) betragen € 6,24 pro Monat. Für eine Systemverbindung (also Verbindung zwischen dem System des Kunden und Portbase) betragen die Kosten € 20,84 pro Monat. In beiden Fällen werden pro Transaktion (Bericht) € 0,18 in Rechnung gestellt (Transaktionskosten). Zusätzlich bezahlen Sie einmalig € 249,50 (zzgl. MwSt.) Anschlusskosten.

Import Status ist ein kostenloser Dienst, der speziell für Fuhrunternehmer entwickelt wurde. Für sie ist dieser Dienst von großer Wichtigkeit. So können sie nämlich sehen, ob die Voranmeldung der Zolldokumente beim Terminal korrekt stattgefunden hat. Wenn das nicht der Fall ist und sie trotzdem einen Fahrer zum Terminal schicken, steht der dort vor einer geschlossenen Schranke.

Die Anschlusskosten werden erhoben, weil einige Schritte durchlaufen werden müssen, um die „digitale Grenze“ über Portbase nutzen zu können.
Portbase arbeitet kostendeckend. Die Anschlusskosten betragen pro Dienst € 249,50.

Beim Importprozess sind die Kosten für Sicherheit, Haftung und Umfang der herzustellenden Verbindungen (IT-Kosten) mit verschiedenen Parteien viel höher als beim Exportprozess Notification Import Documentation sorgt für einen schnelleren und effizienteren Ablauf beim importierenden und logistischen Unternehmen. Diese Kosten werden (wegen des Mehrwerts für importierende Unternehmen) nicht vollständig von den Terminals und Reedereien übernommen. Wegen seiner kostenbasierten und nicht gewinnorientierten Arbeitsweise ist Portbase gezwungen, diese Kosten an den Benutzer weiterzugeben.

Das Port Community System (PCS) von Portbase ist die digitale Verbindung zu den intelligenten niederländischen Häfen. Das PCS hat eine fast landesweite Deckung und steht für alle Hafensektoren zur Verfügung: Container, Stückgut, Trockenmassengut und Flüssigmassengut. Jeder in der Logistikkette kann über die mehr als 40 Dienste im PCS einfach und effizient Informationen austauschen.

Portbase wurde im Jahr 2009 von der Hafenbehörde Rotterdam und Port of Amsterdam gegründet und besitzt eine breite Unterstützung bei den Hafenunternehmen. Ziel ist es, durch die Bündelung in einer einzigen Schaltstelle die Logistikketten der niederländischen Häfen so attraktiv wie möglich zu machen. Portbase verbindet dazu alle Parteien in den Logistikketten der niederländischen Häfen. Über das Port Community System ermöglicht Portbase den Datenaustausch zwischen Unternehmen und den Austausch von Informationen mit Behörden, um schneller, effizienter und kostengünstiger arbeiten zu können. Zusammen mit einer wachsenden Community macht Portbase das Teilen von Daten immer wertvoller. Mit dem Ziel, die niederländische Hafencommunity und damit die Häfen zu den intelligentesten Europas zu machen. Portbase ist neutral, von und für die Hafencommunity und arbeitet nicht profitorientiert.

Mit Fährgesellschaften, Shortsea-Terminals, Interessenorganisationen, der Hafenbehörde Rotterdam, Port of Amsterdam und der Zollbehörde wurde nach einer einheitlichen Lösung für die Abwicklung von Zollformalitäten, die durch den Brexit entstehen, gesucht. Der einzige Weg dorthin, erwies sich als digitale Lösung. Portbase hat mit seiner existierenden Arbeitsweise für den Deepsea-Containertransport diese digitale Lösung bereits zur Verfügung. Ohne eine digitale Lösung würde die Abwicklung von Zollformalitäten viel Zeit kosten und zu langen Warteschlangen bei Terminals und auf den Zufahrtswegen führen. Dies würde die Unternehmen ein Vielfaches von dem kosten, was sie jetzt für den Anschluss an diese Arbeitsweise bezahlen müssen.

Die „digitale Grenze“ von Portbase führt dazu, dass die Zollbehörde nicht von Hand überprüfen muss, ob die Zollformalitäten eingehalten wurden, wenn alle Parteien mitmachen und sich an die Vereinbarungen halten. Dadurch verläuft der Transport über die niederländischen Häfen viel schneller. Die Parteien können die gesetzlichen Zollverpflichtungen einfacher erfüllen und wissen im Vorfeld, ob die „Schranke“ an der Grenze geöffnet ist.

Das Konzept einer „digitalen Grenze“ ist nicht neu. Bei den Deepsea-Containerterminals werden Zollformalitäten bereits seit Jahren über Portbase automatisiert abgewickelt, und diese „digitale Grenze“ funktioniert zur Zufriedenheit aller beteiligten Parteien. Alle Informationen sind den Sendungen voraus: Auf den Terminals gibt es keine Verzögerungen oder Staus. Die Vorgehensweise im Deepsea-Containertransport war die Blaupause für das Vorgehen im Fähr- und Shortsea-Transport, wobei Portbase eine zentrale Rolle spielt.

Das hängt vom Dienst ab, normalerweise dauert es 24 Stunden. Portbase führt nämlich eine Due-Diligence-Prüfung durch. Wenn es sehr viele Anmeldungen gibt, kann es länger dauern.

Gehen Sie auf www.pcs.portbase.com. Loggen Sie sich mit den erhaltenen Login-Daten ein.

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