Häufig gestellte Fragen Get Ready for Brexit

Unsere häufig gestellten Fragen behandeln die niederländische Hafenlösung für den Brexit und die Folgen des Brexit für Ihre Transporte. Die Folgen in anderen (Teil-)Bereichen sind ebenso gravierend. Lesen Sie deshalb auch die FAQ-Seiten unserer Initiatoren unten auf dieser Seite.

Hervorgehobene Fragen

Sie machen eine Zollerklärung bei der Zollbehörde. Darin teilen Sie mit, welche Waren Sie transportieren. Bevor Sie eine Zollerklärung abgeben können, brauchen Sie eine EORI-Nummer. Dies ist eine Identifikationsnummer, die Ihr Unternehmen einmalig bei der Zollbehörde anfordern muss, sodass Sie dort bekannt sind. Nachdem Sie eine Zollerklärung abgegeben haben, bekommen Sie von der Zollbehörde eine individuelle Nummer (z.B. Movement Reference Number = MRN) für die eingereichte Sendung zugeteilt.

Diese Dokumentnummer der Zollbehörde brauchen Sie, um über Portbase die Zolldokumente beim Terminal voranzumelden. Bei Portbase verknüpfen Sie die Zollangaben (MRN) mit den benötigten Logistikangaben (welcher LKW/Container/Trailer, welches Terminal, welche Zeiten etc.). Portbase sorgt dafür, dass alle notwendigen Zollformalitäten automatisch auf dem Terminal für Sie erledigt werden. So kann Ihr Transport ohne Aufenthalt stattfinden.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Pflanzen und pflanzlichen Produkten achten müssen.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Tieren und tierischen Produkten achten müssen.

Kontrollieren Sie vor der Abfahrt den Status Ihrer Zolldokumente auf dem Terminal mithilfe des Portbase-Dienstes Import Status oder auf der Track & Trace Export-Seite des Dienstes Notification Export Documentation. Registrieren Sie sich für diese Dienste unter www.portbase.com/de/services/import-status und www.portbase.com/services/melding-export-documentatie.

Zugang Terminal

1) Buchung ist nicht beim Fährterminal bekannt:

  • Lassen Sie überprüfen, ob die Buchungsnummer korrekt ist.
    • Buchungsnummer nicht korrekt? Lassen Sie über Portbase die Voranmeldung der Zolldokumente beim Terminal korrigieren.
    • Buchungsnummer korrekt? Lassen Sie Kontakt zu Portbase aufnehmen, unter servicedesk@portbase.com.

2) Es wurde keine Zollerklärung bei der Zollbehörde eingereicht:

  • Lassen Sie nachträglich eine Zollerklärung bei der Zollbehörde einreichen.
  • Lassen Sie anschließend die Zolldokumente elektronisch über Portbase beim Terminal anmelden.

3) Die Zolldokumente wurden nicht oder unkorrekt über Portbase beim Terminal angemeldet:

  • Lassen Sie nachträglich die Zolldokumente elektronisch über Portbase beim Terminal anmelden.

4) Sie haben keinen gültigen Ausweis:

  • Nehmen Sie Kontakt zum Konsulat oder zur Botschaft Ihres Heimatlandes auf.

Kontrollieren Sie vor der Abfahrt den Status Ihrer Zolldokumente auf dem Terminal mithilfe des Portbase-Dienstes Import Status oder auf der Track & Trace Export-Seite des Dienstes Notification Export Documentation. Registrieren Sie sich für diese Dienste unter www.portbase.com/de/services/import-status und www.portbase.com/services/melding-export-documentatie.

Zolldokument voranmelden

Das hängt von den jeweiligen Abläufen bei den Fährgesellschaften ab. Sobald sich Ihre Buchungsnummer ändert, muss die Voranmeldung Ihrer Zolldokumente über Portbase korrigiert werden.

Sie sind nicht autorisiert, den entsprechenden Dokumenttyp bei diesem Terminal zu verwenden. Kontrollieren Sie Ihren Terminalvertrag und ändern Sie ihn in Absprache mit Sales.

Kontrollieren Sie, ob der Kunde Notification Local Clearance oder Transit Declaration nutzt. Beide Dienste unterstützen zurzeit für Spediteure nur Containerladung auf Deepsea-Terminals. Dies wird in Kürze geändert.

  • Kontrollieren Sie den Status Ihrer Meldung: Wenn der Status „abgelehnt“ (durch PCS oder Terminal) oder fehlgeschlagen lautet, dann wurde die Meldung nicht akzeptiert. Beseitigen Sie den Fehler und versenden Sie die Meldung erneut.
  • Kontrollieren Sie, ob die Dokumentnummer, der Dokumenttyp und die Container-/Sendungsnummer korrekt eingegeben wurden. Wenn dies nicht der Fall ist, geben Sie die richtigen Informationen erneut ein und schicken Sie die Mitteilung noch einmal ab.
  • Kontrollieren Sie, ob Sie das richtige Terminal eingegeben haben. Manchmal passiert es, dass Ladung im letzten Moment auf ein anderes Terminal ausweicht. Dies wird in Ihrer Notification Import Documentation nicht automatisch geändert.
  • Kontrollieren Sie in Cargo Information 2.0 oder Import Status, ob Ihre Sendung oder Ihr Container gelöscht sind. Bei einigen Terminals steht das Importdokument erst im Terminalsystem zur Verfügung, nachdem die Ladung in RTO aufgenommen wurde (= entladen auf den Kai).
  • Wenn alle Informationen korrekt sind, kann es eine (kurze) Störung beim Terminal oder dem PCS gegeben haben. Schicken Sie Ihre Meldung noch einmal ab.
  • Tipp: Nutzen Sie für die Brexit-Terminals den Dienst Import Status, um das Vorhandensein und den Status des Importdokuments zu prüfen, bevor Sie Kontakt zum Terminal oder zu Portbase aufnehmen.

Sie machen eine Zollerklärung bei der Zollbehörde. Darin teilen Sie mit, welche Waren Sie transportieren. Bevor Sie eine Zollerklärung abgeben können, brauchen Sie eine EORI-Nummer. Dies ist eine Identifikationsnummer, die Ihr Unternehmen einmalig bei der Zollbehörde anfordern muss, sodass Sie dort bekannt sind. Nachdem Sie eine Zollerklärung abgegeben haben, bekommen Sie von der Zollbehörde eine individuelle Nummer (z.B. Movement Reference Number = MRN) für die eingereichte Sendung zugeteilt.

Diese Dokumentnummer der Zollbehörde brauchen Sie, um über Portbase die Zolldokumente beim Terminal voranzumelden. Bei Portbase verknüpfen Sie die Zollangaben (MRN) mit den benötigten Logistikangaben (welcher LKW/Container/Trailer, welches Terminal, welche Zeiten etc.). Portbase sorgt dafür, dass alle notwendigen Zollformalitäten automatisch auf dem Terminal für Sie erledigt werden. So kann Ihr Transport ohne Aufenthalt stattfinden.

Bevor eine Ladung im- oder exportiert werden kann, muss bei der Zollbehörde eine Einfuhr- oder Ausfuhrerklärung gemacht werden. Nachdem die Erklärung eingereicht wurde, müssen die Dokumente bei Portbase vorangemeldet werden. Wenn diese Formalitäten nicht erfüllt werden, kann der Fahrer seine Ladung nicht weitertransportieren.

Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Der Fahrer nimmt Kontakt zu seinem eigenen Planer oder Auftraggeber auf. Dieser muss sich darum kümmern, dass alles Notwendige erledigt wird.
2. Es wird Kontakt zu einem Unternehmen aufgenommen, das bereits an Portbase angeschlossen ist, z.B. ein Spediteur oder Zollagent, und das die Meldungen übernehmen kann.

Zurzeit unterstützen nicht alle Deepsea-Terminals eine Akzeptanznachricht. Für diese Terminals ist der Endstatus „abgeschickt“ (AQ). Von Terminals, die diese Nachricht unterstützen (Fähre/Shortsea) erhalten Sie innerhalb weniger Minuten den Status „akzeptiert durch Terminal“ (AP) oder „abgelehnt durch Terminal“ (RE).

Portbase

Das ist je nach Dienst unterschiedlich. Es wurden 4 Dienste für den Brexit entwickelt, mit denen die Unternehmen zu tun haben können (siehe auch portbase.com/de/services). Siehe auch die anderen Fragen zu den Kostenspezifikationen.

Nehmen Sie unter sales@portbase.com Kontakt zur Abteilung Sales von Portbase auf, um den Status Ihres Anschlusses zu kontrollieren. Bis Sie Ihre Login-Daten erhalten, können Sie eine andere Partei in Ihrer Kette darum bitten, für Sie die Zolldokumente über Portbase voranzumelden.

Nein, wenn ein Unternehmen exportiert, nutzt es die Dienste Notification Export Documentation und Track & Trace Export. Die Nutzung dieser Dienste ist kostenlos, da die Terminals und Reedereien, mit denen dieser Exportprozess durchgeführt wird, diese Kosten übernehmen.

Import Status ist ein kostenloser Dienst, der speziell für Fuhrunternehmer entwickelt wurde. Mit diesem Dienst kann der Status von Zolldokumenten für Importsendungen beim Terminal eingesehen werden. Die Kosten werden von den Terminals getragen, da sie die Voranmeldung über Portbase verpflichtend gemacht haben. Für Fuhrunternehmer ist dieser Dienst von großer Wichtigkeit. Sie können über diesen Dienst nämlich sehen, ob die Voranmeldung der Zolldokumente beim Terminal korrekt stattgefunden hat. Wenn das nicht der Fall ist und sie trotzdem zum Terminal fahren, stehen die Fuhrunternehmer dort vor einer geschlossenen Schranke.

Beim Importprozess sind die Kosten für Sicherheit, Haftung und Umfang der herzustellenden Verbindungen (IT-Kosten) mit verschiedenen Parteien viel höher als beim Exportprozess Notification Import Documentation sorgt für einen schnelleren und effizienteren Ablauf beim importierenden und logistischen Unternehmen. Diese Kosten werden (wegen des Mehrwerts für importierende Unternehmen) nicht vollständig von den Terminals und Reedereien übernommen. Wegen seiner kostenbasierten und nicht gewinnorientierten Arbeitsweise ist Portbase gezwungen, diese Kosten an den Benutzer weiterzugeben.

Beim Importprozess sind die Kosten für Sicherheit, Haftung und Umfang der herzustellenden Verbindungen (IT-Kosten) mit verschiedenen Parteien viel höher als beim Exportprozess Notification Import Documentation sorgt für einen schnelleren und effizienteren Ablauf beim importierenden und logistischen Unternehmen. Diese Kosten werden (wegen des Mehrwerts für importierende Unternehmen) nicht vollständig von den Terminals und Reedereien übernommen. Wegen seiner kostenbasierten und nicht gewinnorientierten Arbeitsweise ist Portbase gezwungen, diese Kosten an den Benutzer weiterzugeben.

Die Anschlusskosten werden erhoben, weil einige Schritte durchlaufen werden müssen, um die „digitale Grenze“ über Portbase nutzen zu können.

Portbase arbeitet kostendeckend. Die Anschlusskosten sind € 249,50.

Portbase ist ein Tochterunternehmen der Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam. Das Unternehmen wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, die niederländischen Häfen intelligenter und effizienter zu machen. Portbase verbindet alle Parteien im Hafen digital miteinander, sowohl Business-to-Business als auch Business-to-Government. Portbase ist neutral und besitzt kein Gewinnstreben. Die digitale Infrastruktur wird durch die Hafenbehörden finanziert. Die Kosten für die Nutzung werden teilweise an die Nutzer weitergegeben und zwar an die Unternehmen, die am meisten von der Nutzung profitieren.

Die „digitale Grenze“ über Portbase führt dazu, dass die Zollbehörde nicht von Hand überprüfen muss, ob die Zollformalitäten eingehalten wurden, wenn alle Parteien mitmachen und sich an die Vereinbarungen halten. Dadurch verläuft der Transport über die niederländischen Häfen viel schneller. Die Parteien können die gesetzlichen Zollverpflichtungen einfacher erfüllen und wissen im Vorfeld, ob die „Schranke“ an der Grenze geöffnet ist.

Das Konzept einer „digitalen Grenze“ ist nicht neu. Bei den Deepsea-Containerterminals werden Zollformalitäten bereits seit Jahren über Portbase automatisiert abgewickelt, und diese „digitale Grenze“ funktioniert zur Zufriedenheit aller beteiligten Parteien. Alle Informationen sind den Sendungen voraus und es gibt keine Verzögerungen oder Staus auf den Terminals. Die Vorgehensweise im Deepsea-Containertransport war die Blaupause für das Vorgehen im Fähr- und Shortsea-Transport, wobei Portbase eine zentrale Rolle spielt.

Das ist abhängig vom Dienst ab, normalerweise dauert es 24 Stunden. Portbase führt nämlich eine Due-Diligence-Prüfung durch. Wenn es sehr viele Anmeldungen gibt, kann es länger dauern, obwohl Portbase seine Kräfte verstärkt hat.

Gehen Sie auf www.pcs.portbase.com. Loggen Sie sich mit den erhaltenen Login-Daten ein.

Brexit allgemein

Sobald Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) austritt, entsteht eine Grenze und es müssen Zollformalitäten beachtet werden. Dies beinhaltet automatisch, dass Parteien in der Logistikkette voneinander abhängig werden. Mit den Informationen des einen muss ein anderer seine nächsten Schritte unternehmen. Der Exporteur oder Importeur muss eine Zollerklärung bei der Zollbehörde machen. Das ist der erste Schritt. Ohne Zollerklärung kann die Voranmeldung von Zolldokumenten beim Terminal nicht stattfinden und die Waren – und somit auch der Fuhrunternehmer – bleiben definitiv vor der Grenze stecken. Sie können es mit dem Online-Checkin am Flughafen vergleichen. Vor dem Einchecken müssen Sie erst ein Ticket gebucht haben. Mit der Ticketnummer können Sie sich vorab einchecken, sodass dies bei Ihrer Ankunft am Flughafen bereits digital erledigt ist und Sie ohne Verzögerung durchgehen können.

Wenn der Brexit verschoben wird, ändert sich nichts an der Situation. Dann werden trotzdem in der Zukunft Zollformalitäten bei Im- und Exportgeschäften mit Großbritannien entstehen. Die Unternehmen müssen die Anschlusskosten als eine No-regret-Maßnahme betrachten, denn die Zollformalitäten werden eine Rolle spielen, jetzt oder in der Zukunft. Wenn der Brexit ganz zurückgenommen wird, hat Portbase die Aktivitäten, die zum Anmeldeprozess gehören trotzdem durchgeführt und es sind somit Kosten entstanden.

Niederländische Hafenlösung

Wenn jeder in der Kette sich verantwortlich fühlt, wird die Abfertigung zu und von den Häfen effizienter. Dies trägt zur Zuverlässigkeit bei. Wir sehen das bereits im Deepsea-Containertransport, in dem die gleiche Lösung bereits seit Jahren für einen hervorragend laufenden Logistikprozess sorgt.

Niemand ist komplett auf die Folgen des Brexit vorbereitet. Da man nicht weiß, ob es einen endgültigen Deal geben wird, ist es schwierig, eine definitive Lösung zu 100% fertig zu haben. Mit dieser Kooperation möchten die betroffenen Parteien auf jeden Fall dafür sorgen, dass im ungünstigsten Szenario die Fährkette weiterhin funktioniert und keine Aufenthalte an der Grenze entstehen.

Die Häfen und Behörden kommunizieren bereits seit geraumer Zeit, dass sich die Unternehmen vorbereiten müssen. Die Vorbereitung ist für jeden essenziell, aber liegt in der eigenen Verantwortung. Unternehmen, die sich doch entscheiden zu warten, können nicht über die niederländischen Häfen importieren oder exportieren, sollte es zu einem No-Deal-Brexit kommen.

Nein.

Alle Parteien in der Kette sind voneinander abhängig. Mit dem Ziel, ein Chaos an der Grenze zu vermeiden, wurde unter der Bezeichnung „Get Ready for Brexit“ ein breites Kooperationsbündnis geschmiedet. Nur wenn alle Parteien in der Kette zusammenarbeiten und ihre Verantwortung wahrnehmen, können Aufenthalte vermieden werden.

Diese kettenweite Lösung wurde gemeinsam entwickelt von den Interessenorganisationen Transport en Logistiek Nederland (Fuhrunternehmer), FENEX (Spediteure), evofenedex (Importeure und Exporteure), dem Port Community System Portbase, den Fährgesellschaften, den Shortsea-Terminals und der niederländischen Zollbehörde. Diese kettenweite Kooperation wurde von den Hafenbehörden Rotterdam und Amsterdam unterstützt und größtenteils finanziert.

Die „digitale Grenze“ über Portbase führt dazu, dass die Zollbehörde nicht von Hand überprüfen muss, ob die Zollformalitäten eingehalten wurden, wenn alle Parteien mitmachen und sich an die Vereinbarungen halten. Dadurch verläuft der Transport über die niederländischen Häfen viel schneller. Die Parteien können die gesetzlichen Zollverpflichtungen einfacher erfüllen und wissen im Vorfeld, ob die „Schranke“ an der Grenze geöffnet ist.

Das Konzept einer „digitalen Grenze“ ist nicht neu. Bei den Deepsea-Containerterminals werden Zollformalitäten bereits seit Jahren über Portbase automatisiert abgewickelt, und diese „digitale Grenze“ funktioniert zur Zufriedenheit aller beteiligten Parteien. Alle Informationen sind den Sendungen voraus und es gibt keine Verzögerungen oder Staus auf den Terminals. Die Vorgehensweise im Deepsea-Containertransport war die Blaupause für das Vorgehen im Fähr- und Shortsea-Transport, wobei Portbase eine zentrale Rolle spielt.

Um die Lösung in den niederländischen Häfen zu nutzen, müssen sich die Unternehmen bei Portbase registrieren. Die Fährterminals haben entschieden, dass der Fahrer ohne die Voranmeldung von Zolldokumenten über Portbase keinen Zugang zum Fährterminal bekommt und die Ladung somit nicht transportiert werden kann. Auch die Shortsea-Terminals handhaben diese Vorgehensweise. Nur auf diese Weise kann die „digitale Grenze“ funktionieren und sorgt für eine schnellere Abwicklung im Vergleich zur zeitraubenden Kontrolle von Hand. Um Dokumente voranmelden zu können, muss man sich bei Portbase registrieren. Eine einmalige Anmeldung, die für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Dieser Prozess verläuft in Schritten, die die Unternehmen untereinander und mit der Zollbehörde regeln müssen.

Es wurde eine Vorgehensweise entwickelt, die auf der 100%ig digitalen und automatisierten Abwicklung von Zollformalitäten, mit einer optimalen Wiederverwendung von Daten beruht. In dem Prozess sind alle Informationen der Ladung voraus, sodass die nächste Partei in der Kette rechtzeitig über die benötigten Daten verfügt. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr entsteht ein einziger digitaler Zugang (über Portbase) für alle Terminals, was zu einer zentralen Arbeitsweise für jeden führt. Auf diese Weise ist eine intelligente Aufsicht durch die Zollbehörde möglich, mit minimalem Eingriff in den logistischen Ablauf (die digitale Grenze).

Die Zollbehörde führt risikobezogene Kontrollen durch. Sie überprüft dabei, ob die Formalitäten eingehalten wurden (z.B. gibt es eine Ausfuhranmeldung, ansonsten darf die Sendung nicht weg).

Die Lösung wird also nicht zu weniger Kontrollen führen. Grundsätzlich führt die niederländische Zollbehörde intelligente Kontrollen mit minimalem Eingriff in die Logistikkette durch, wobei sie davon ausgehen, dass alle Formalitäten erfüllt sind. Dies wird durch den automatisierten Prozess ermöglicht.

NVWA*

*Niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Pflanzen und pflanzlichen Produkten achten müssen.

Auch beim Transport von Tieren, tierischen Produkten, Pflanzen und pflanzlichen Produkten ändert sich nach dem Brexit viel. Lesen Sie auf der Website der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Warensicherheit worauf Sie beim Import oder Export von Tieren und tierischen Produkten achten müssen.

Zollbehörde

Sie können eine EORI-Nummer nur selbst zusammenstellen, wenn Sie Ihre Steuererklärung in den Niederlanden machen. Wenn Sie Ihre Steuererklärung im Ausland machen, müssen Sie eine EORI-Nummer anfordern. Wenn Sie wegen des Brexit Ihre Steuererklärung außerhalb der Niederlande machen, müssen Sie eine EORI-Nummer anfordern.

Nach dem Brexit verlieren alle GB EORI-Nummern ihre Gültigkeit für die Verwendung in der EU. Ein Kunde muss dann natürlich eine EORI-Nummer in einem Unternehmen in der EU haben. Höchstwahrscheinlich liegt der Hauptsitz des Unternehmens demnächst außerhalb der EU. Sie können also das Formular für Unternehmen mit Hauptsitz außerhalb der EU verwenden. Die Abteilung, die diese Anfragen bearbeitet, wartet bis sie die EORI-Nummer erteilen darf (im Prinzip dann, wenn die GB EORI-Nummern ihre Gültigkeit verlieren, da man nur eine gültige EORI-Nummer in der EU haben darf).

Achtung! Die EORI-Anfrage wird schneller bearbeitet, wenn das Unternehmen bereits eine niederländische Steuernummer hat. Der Kunde kann diese im Vorfeld über dieses Formular anfordern.

Bei einem harten Brexit müssen Unternehmen aus der EU eine EORI-Nummer in Großbritannien anfordern, um dort einführen zu dürfen. Großbritannien hat sich dafür entschieden, das Prinzip „EORI-Nummer“ beizubehalten. Dies ist eine GB EORI-Nummer. Diese britischen EORI-Nummern können nur in britischer Software und nicht in EU-Software verwendet werden, da diese Nummer in der EU nicht mehr gültig sind. Dies ist also völlig unabhängig von der EORI-Nummer, die der Kunde in der EU haben muss, um Handel innerhalb der EU zu treiben.

Kontrollieren Sie als erstes hier, ob es nicht schon eine EORI-Nummer gibt. Die EORI-Nummer wird von der USt.-Nummer abgeleitet. Auf dieser Seite kann also die USt.-Nummer eingegeben werden, ohne B01.

Auf dieser Seite der Finanzbehörde finden Sie 2 Antragsformulare: eines für die Anforderung einer EORI-Nummer für Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden und eines für die Anforderung einer EORI-Nummer für Unternehmen mit Hauptsitz außerhalb der Europäischen Union.
Achtung! Es ist wichtig, dass dieses Formular digital ausgefüllt wird. Außerdem kann eine EORI-Nummer nicht für eine steuerliche Einheit erteilt werden, für zugrunde liegende Einheiten ist dies jedoch möglich. Das Unternehmen muss auch eine gültige Rechtsform haben.

Die EORI-Nummer wird innerhalb von 3 Werktagen erteilt. Der Bescheid wird innerhalb einer Woche verschickt. Wenn der Kunde in der Zwischenzeit die EORI-Nummer kontrollieren möchte, ist dies auf dieser Seite möglich.

Achtung! Diese Laufzeit gilt nur für Unternehmen, die bereits eine Steuernummer in den Niederlanden haben. Wenn der Kunde noch keine Steuernummer in den Niederlanden hat, beträgt die Laufzeit im Schnitt 2 Wochen.

Die Zollbehörde führt risikobezogene Kontrollen durch. Sie überprüft dabei, ob die Formalitäten eingehalten wurden (z.B. gibt es eine Ausfuhranmeldung, ansonsten darf die Sendung nicht weg).

Die Lösung wird also nicht zu weniger Kontrollen führen. Grundsätzlich führt die niederländische Zollbehörde intelligente Kontrollen mit minimalem Eingriff in die Logistikkette durch, wobei sie davon ausgehen, dass alle Formalitäten erfüllt sind. Dies wird durch den automatisierten Prozess ermöglicht.

Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit ...

und lesen Sie die Datenschutzerklärung für diese Website. Klicken Sie auf „Datenschutzeinstellungen“, um Ihre Einwilligungen für diese Website anzusehen und einzustellen.

Lesen Sie hier unsere Datenschutzerklärung