Der Brexit in 5 Schritten

Kein Dokument: kein Transport! Alle Fährterminals und die meisten Shortsea-Terminals machen die Teilnahme an der niederländischen Kettenlösung verpflichtend. Werden Sie jetzt aktiv und folgen Sie den 5 Schritten, um vor dem 1. Januar 2021 Ready for Brexit zu sein. Egal, ob Sie Fahrer, Transporteur, Spediteur, Importeur oder Exporteur sind: Jeder hat eine Aufgabe. Ohne digital vorangemeldete Zolldokumente bekommen Sie keinen Zugang zum Terminal. Klicken Sie auf die Abbildung rechts, um die 5 Schritte in der Infografik anzuschauen.

Perfekt vorbereitet auf den Brexit in den niederländischen Häfen in 5 schritten

  • 1. Schritt: Stellen Sie sich beim Zoll vor

    Sind Sie beim Zoll noch nicht bekannt? Beantragen Sie umgehend eine EORI-Nummer.
    Jedes Unternehmen in Europa, das Frachtgut ein- oder ausführt, benötigt vom Zoll eine solche eindeutige Identifizierungsnummer. Auch wenn Sie als Importeur oder Exporteur Ihre Einfuhr- und/oder Ausfuhranmeldungen einem Spediteur oder Zollagenten überlassen. Kontaktiert mit dem nationalen Zoll, da das Antragsverfahren von Land zu Land variieren kann. Bitte beachten Sie! Arbeiten Sie derzeit mit einer britischen EORI-Nummer? Nach dem Brexit müssen Sie diese in eine EORI-Nummer aus der EU umwandeln.

  • 2. Schritt: Legen Sie fest, wer die Einfuhr- und Asufuhranmeldungen abgibt

    Entscheiden Sie als Importeur oder Exporteur, ob Sie nach dem Brexit selbst Einfuhr- oder Ausfuhranmeldungen beim Zoll abgeben oder ob Sie damit einen Spediteur oder Zollagenten beauftragen möchten.
    Geben Sie die Anmeldungen selbst ab, benötigen Sie eine separate Software und Genehmigungen. Für diese Software finden Sie eine Übersicht möglicher Lieferanten auf der Website des niederländischen Zolls. Möglicherweise sind auch Vereinbarungen mit der NVWA, der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Produktsicherheit, und/oder der ILT, der niederländischen Behörde für Lebensraum und Transport, erforderlich. Oder als Frachtführer eine CEMT-Genehmigung.

  • 3. Schritt: Vereinbaren Sie, wer die Voranmeldung der Zollpapiere vornimmt

    Nach dem Brexit ist an allen Fährterminals und den meisten Shortsea-Terminals die Voranmeldung der Zolldokumente über Portbase obligatorisch. Dies kann durch den Importeur/Exporteur, aber auch durch den Spediteur, Zollagenten oder bei Gelegenheit durch den Frachtführer erfolgen. Vereinbaren Sie klar und deutlich, wer diese Aufgabe übernimmt! Ohne Vorankündigung wird dem Frachtführer kein Zugang zum Terminal gewährt.

  • 5. Schritt: Prüfen Sie im voraus, ob das Terminal über das Zolldokument verfügt

    Nur elektronisch vorangemeldetes Frachtgut kann auf dem Terminal abgeliefert und abgeholt werden. Andernfalls gerät der Transport des Containers oder Trailers hier ins Stocken. Sie werden dann zu einem temporären Parkplätz weitergeleitet. Sie können sich dort an Ihren Kunden oder Transportplaner wenden, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen.

    Überprüfen Sie daher immer den Status am Terminal über Portbase. Ohne Zolldokument, ohne Voranmeldung am Terminal, kein Transport!

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