Kettenlösung für Brexit in den niederländischen Häfen

Portbase, 17.01.2019

Haben Sie Handelsbeziehungen zu Großbritannien? Oder führen Sie die Transporte durch? Dann ist diese Nachricht für Sie von großer Wichtigkeit!

Der bevorstehende Brexit macht aus Großbritannien einen Drittstaat. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr führt dies unwiderruflich zu Zollformalitäten.
Bei einem No-Deal ist dies sogar schon ab dem 29. März 2019 der Fall.

 

Kettenabhängigkeit und Kettenverantwortung
Wegen dieser Zollformalitäten werden die verschiedenen Glieder in der Kette Informationen miteinander teilen müssen. Dies wird nötig, um die eigenen Zollformalitäten erledigen zu können, aber auch, um dies den anderen Kettengliedern zu ermöglichen. Passiert das nicht, kommt es zu logistischen Verzögerungen, zusätzlichem Verwaltungsaufwand und möglicherweise finanziellen Risiken.

 

Schnell über die niederländischen Häfen
Zusammen mit den Fährgesellschaften, Interessenorganisationen und den Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam entwickelt Portbase eine kettenweite Lösung, die dafür sorgt, dass die Ladung auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden kann. Vergleichbar mit dem Containertransport über die großen Containerterminals, findet bei diesem Vorgehen eine 100% digitale und automatisierte Abwicklung der Zollformalitäten mit optimaler Wiederverwendung von Daten statt. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr entsteht eine einheitliche Vorgehensweise über einen einzigen Zugang (über Portbase) für und bei allen Terminals. Damit die Kettenlösung funktioniert, müssen alle Parteien in der Logistikkette mitmachen und sich vorbereiten.

 

Achtung: Alle Fährterminals in den Niederlanden verlangen nach dem Brexit diese gemeinsame Lösung; auch die Mehrzahl der Shortsea-Terminals greift diese Vorgehensweise auf.

 

Anpassungen bei Ihren bestehenden Portbase-Diensten
Die von Ihnen genutzten Dienste Notification Import Documentation und/oder Notification Export Documentation sind ein wichtiger Teil der niederländischen Kettenlösung für den Brexit in den niederländischen Häfen. Anlässlich des Brexit werden wir in diesen Diensten Änderungen durchführen müssen. Die Umgestaltung des Dienstes Notification Import Documentation und die Änderungen im Dienst Notification Export Documentation ermöglichen es, dass mit beiden Diensten Zollunterlagen sowohl bei Containerterminals als auch bei Fährterminals (neu!) vorgemeldet werden können.

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Zu den dafür notwendigen Änderungen erhalten Sie ab sofort regelmäßige Updates. Wenn nötig, bitten wir Sie direkt aktiv zu werden. Das gilt sicher für Unternehmen, die über eine Systemverbindung arbeiten. Der 29. März 2019 ist nah. Zusammen können wir dafür sorgen, dass Ihre Ladung auch nach dem Brexit immer schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden kann.

 

Get Ready for Brexit setzt Logistikkette in Bewegung
„Get Ready for Brexit“  ist eine gemeinsame Kampagne vieler Parteien, um insbesondere Exporteure, Importeure, Spediteure, Zollagenten und Fuhrunternehmen über die Schritte zu informieren, die sie jetzt ergreifen müssen, um auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportieren zu können. Alle Informationen über das niederländische Vorgehen finden Sie auf www.getreadyforbrexit.eu/de/.

 

Weitere Informationen
Wenn Sie Fragen haben, hilft Ihnen der Sales-Abteilung gerne weiter.
Sie erreichen sie unter 0031 88 625 25 17 oder sales@portbase.com.

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